Hasenbergschule Stuttgart

Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) Förderschwerpunkt Lernen


Die Hauptstufe: Tagesstruktur und Unterrichtsprinzipien

 

 

07.45 - 09.15

 

09.15 - 09.35

 

09.40 - 11.10

 

11.10 - 11.25

 

11.25 - 12.55

 

13.00 - 13.30

 

13.30 - 13.55

 

13.55 - 15.30

Montag

 

Unterricht

 

Pause

 

Unterricht

 

Pause

 

Unterricht

 

Dienstag

 

Unterricht

 

Pause

 

Unterricht

 

Pause

 

Unterricht

 

Mittagessen

 

Hofpause

 

Ergänz. Angebot / Unterricht

Mittwoch

 

Unterricht

 

Pause

 

Unterricht

 

Pause

 

Unterricht

 

Mittagessen

 

Hofpause

 

Ergänz. Angebot / Unterricht

Donnerstag

 

Unterricht

 

Pause

 

Unterricht

 

Pause

 

Unterricht

 

Mittagessen

 

Hofpause

 

Ergänz. Angebot / Unterricht


Freitag

 

Unterricht

 

Pause

 

Unterricht

 

Pause

 

Unterricht

 

 


Der Unterricht in der Hauptstufe orientiert sich am Auftrag der Vorbereitung auf Beruf und Leben. Neben dem grundlegender Erwerb der Kulturtechniken bildet deshalb die lebenspraktische Ausbildung mit Technikunterricht sowie Kochen und Hauswirtschaft einen Schwerpunkt. So wird etwa dreimal wöchentlich das Mittagessen von der Hauptstufe für die Hauptstufe zubereitet. Außerdem lernen die Schülerinnen und Schüler in der schuleigenen Cateringfirma für größere Gruppen Speisen und Getränke her- und bereitzustellen und den Service vor Ort zu übernehmen.

 

Im Hauptstufenkurs werden in zwei Stunden pro Wochee klassenübergreifende Kurse angeboten, die alle drei Monate wechseln. Die Schülerinnen und Schüler können dabei aus so unterschiedlichen Angeboten wie Herstellung von Waren für den Ostermarkt oder auch klassischen Unterrichtsthemen wie dem Üben des 1x1 auswählen.

Der Ablauf jeder Kursphase beginnt damit, dass die Themen der Kursangebote von den Lehrerinnen und Lehrern vorgestellt werden. Danach entscheiden sich die Schülerinnen und Schüler dann nach Interessenlage. Am Ende jeder Kursphase werden die Arbeitsergebnisse präsentiert.

 

In Jahrgangsklassen 7, 8 und 9 absolvieren die Schülerinnen und Schüler pro Schuljahr ein zweiwöchiges Betriebspraktikum. Sie können sich dabei in unterschiedlichen Berufsfeldern orientieren und auf die Berufswahl vorbereiten. Jeder Schülerin und jeder Schüler verfasst im Anschluss einen Praktikumsbericht. Die Lehrerinnen und Lehrer führen mit den Betrieben Gespräche und besuchen die Schülerinnen und Schüler während des Prakikums. Außerdem geben die Betriebe durch Rückmeldungsbögen und Feedbackgespräche den Jugendlichen eine Rückmeldung über deren Praktikumszeit.

Auf der Suche nach einem Praktikumsplatz werden die Schülerinnen und Schüler durch die im Stadtteil gut vernetzten Lehrerinnen und Lehrer unterstützt.

 

Für Klassen 8 und 9 findet zusätzlich ein Tagepraktikum am Eltern-Kind-Zentrum - EKIZ - statt. Jeweils fünf Wochen lang arbeiten dort zwei Schüler oder Schülerinnen einen Tag pro Woche in unterschiedlichen Bereichen wie etwa Küche, Theke, Kinderbetreuung, Gartenarbeit, Näharbeiten oder anderen gerade anfallenden Arbeiten mit.

 

In der 9. Klasse können die Schülerinnen und Schüler mit Interesse am Berufvorbereitenden Jahr (BVJ) in einer Kooperation mit der Max-Eyth-Schule acht Wochen lang jeweils ein Tag am Unterricht teilnehmen und so diese Schulform kennenlernen.

 

Um die Schülerinnen und Schüler beim Übergang zu einer weiterführenden Schule oder einer Berufsausbildung zu unterstützen besteht eine Kooperation mit der Agentur für Arbeit.  Der erste Kontakt findet in der 8. Klasse in Form von Informationsgesprächen und einem Elternabend statt. Vertieft wird die Beratung in Klasse 9 mit Einzelgesprächen, Tests und einer individuellen Beratung über bestehende Angebote.

 

Nach erfolgreichem Abschluss des 9. Schuljahres werden die Schülerinnen und Schüler mit einem Abschiedfest ins Leben geschickt.